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Tour du Faso 2017: Drehreise nach Westafrika

Zwei Wochen lang bin ich beim größten und mit 10. Etappen längsten Radrennen Afrikas als Journalist dabei gewesen. Erlebt habe ich einen Trip voller Gegensätze: Auf der einen Seite ist mir große Armut begegnet. Burkina Faso ist eines der ärmsten Länder der Welt, mit einer durchschnittlichen Lebenserwartung von gerade einmal knapp 60 Jahren. Auf der anderen Seite habe ich im ganzen Land eine riesige Begeisterung für die Tour, die Fahrer und den Radsport erlebt. Kinder, die zu Hunderten am Straßenrand stehen und klatschen, Männer und Frauen, die die Feldarbeit ruhen lassen, nur um einen kurzen Bick auf das Peloton zu werfen.


Mitten drin ein bunt zusammengewürfelter Haufen von sechs deutschen Fahrern, die wir zwei Wochen lang mit der Kamera begleitet haben. Fünf von Ihnen sind dieses Jahr das erste Mal bei der Tour du Faso angetreten. Für Einige war es die erste Reise nach Afrika überhaupt. Erlebt haben sie eine Welt, in der fast alles anders ist, auch der Radsport. Und für alle ist die Tour du Faso dann auch ganz anders gelaufen, als sie vorher dachten.

Ein Abenteuertrip, aus dem Benjamin Wozny und ich eine 30-minütige Reportage (Sportclub Story) machen. Zu sehen sein wird der Film voraussichtlich am 10. oder 17. Dezember, um 23:30h am Sonntag im NDR Fernsehen.